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Die
schönsten Aussichten auf Prag, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
- Karlsbrücke, Prager Burg, Goldene Gasse, Atstädter
Ring
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Die schönsten
Aussichten auf die Stadt:
Vom Smetanovo
nabrezi - Novotneho lavka (Smetana-Kai - Novotny-Steg), vom Altstädter
Rathausturm, vom Pulverturm, vom Altstädter Brückenturm, vom Kleinseitner
Brückenturm, vom Turm des St.-Veit-Wenzel-und-Adalbert-Doms, von der Aussichtsrampe
der Prager Burg auf dem Vorplatz der Burg (Hradcanske namesti), vom Aussichtsturm
auf dem Petrin-Hügel, aus dem Park von Letna am Hanavsky-Pavillon, vom
Glockenturm der Kleinseitner St.-Nikolaus-Kirche, vom Fernsehturm in Zizkov,
vom Vysehrad.
Einige
wichtige Daten aus der Geschichte der Stadt ·
um 870
- Gründung der Prager Burg · um 926 - Errichtung der St.-Veit-Rotunde
auf der Prager Burg · im 10. Jahrhundert - Gründung der Burg Vysehrad
am gegenüberliegenden Moldauufer · 965 - erster Zeitzeugenbericht
des Kaufmanns Ibrahim Ibn Jakub über Prag · 973 - Gründung des
Prager Bistums · 1085 - Prag wird zur Königsstadt - zum Sitz des ersten
böhmischen Königs Vratislav I. · 1172 - Bau der zweiten steinernen
Brücke in Mitteleuropa, der Judithbrücke, wird abgeschlossen · nach
1230 - Entstehung der Altstadt · 1257 - Gründung der Kleinseite ·
- Johann von Luxemburg wird böhmischer König · um 1320
- Entstehung der städtischen Ansiedlung um die Burg (Hradcany) · 1338
- Errichtung des Altstädter Rathauses - die Bedeutung der Stadt wächst
· 1344 - das Prager Bistum wird zum Erzbistum erhoben - Grundsteinlegung
zum Bau des St.-Veit-Wenzel-und-Adalbert-Doms (beendet im Jahre 1929)
· - Regierungszeit Karls IV. - Prag wird zur Hauptstadt
des Böhmischen Königreiches und des Heiligen Römischen Reiches Deutscher
Nation · 1348 - Gründung der Neustadt und der ersten Universität
in Mitteleuropa (Karlsuniversität) · - Versuche der
Geistlichkeit, die Kirche zu reformieren, führten zur revolutionären hussitischen
Bewegung (Magister Johann Hus - Reformprediger, Märtyrer) · 1526
- Beginn der Herrschaft der habsburgischen Dynastie am böhmischen Thron
(bis 1918) · - Rudolf II. wird böhmischer König. Prag wird
zum Sitz des Kaisers, zum Brennpunkt des gesellschaftlichen und kulturellen
Lebens · - Der Aufstand der böhmischen Stände gegen
die Habsburger wurde niedergeschlagen. Die Folgen - Niedergang der tschechischen
Sprache und des Nationalbewusstseins · 1784 - Verbindung von vier
bisher selbständigen Prager Städten (Hradcany, Kleinseite, Altstadt, Neustadt)
· - Zeit der Wiedergeburt der tschechischen Nation,
Anfang der Industrierevolution, Entstehung tschechischer Institutionen
· 1918 - Unabhängigkeitserklärung der Tschechoslowakei, Prag wird
zur Hauptstadt des neuen Staates · - Okkupation durch
Nazideutschland · 1945 - Prager Maiaufstand, Befreiung Prags durch
die Sowjetarmee · 1948 - nach dem Putsch im Februar kommt die KPT
an die Macht · 1968 - Prager Frühling - Versuch um einen Sozialismus
mit menschlichem Gesicht, Besetzung durch die Armeen der 5 Staaten des
Warschauer Pakts · 1989 - sog. sanfte Revolution, Vaclav Havel
wird zum Präsidenten gewählt · 1993 1. Januar - Teilung der Föderation,
Entstehung der selbständigen Tschechischen Republik · 1993 26. Januar
- Vaclav Havel wird zum ersten Präsidenten der selbständigen Tschechischen
Republik gewählt · 1999, am 12. März - Beitritt der Tschechischen
Republik zur NATO · 2004, am 1. Mai - Beitritt der Tschechischen
Republik zur EU
Prazsky hrad (Prager
Burg) Hradcany, Praha 1 Telefonnummer: - Informations-
und Fremdenführerdienst http://www.hrad.cz
Nationales Kulturdenkmal,
Symbol der mehr als tausendjährigen Entwicklung des tschechischen Staates.
Von seiner Entstehung im letzten Viertel des 9. Jahrhunderts an entwickelt
sich der Komplex der Prager Burg seit elf Jahrhunderten ununterbrochen.
Er stellt ein monumentales Ensemble von Palästen, Verwaltungs- und Kirchenbauten,
Wehranlagen und Wohngebäuden aus allen Baustilepochen dar. Die Prager
Burg erstreckt sich auf einer Fläche von 45 ha um drei Burghöfe herum.
Ursprünglich war sie der Sitz der böhmischen Fürsten und Könige, seit
1918 ist sie der Sitz des Staatspräsidenten.
Katedrala sv. Vita, Vaclava
a Vojtecha (St.-Veit-Wenzel-und-Adalbert-Dom) Der gotische Dom, das
geistige Symbol des tschechischen Staates, wurde im Jahre 1344 anstelle
der ursprünglichen romanischen Rotunde von Johann von Luxemburg und seinen
Söhnen Karl und Jan Jindrich (Johann Heinrich) gegründet. Er wurde nach
Entwürfen von Matthias von Arras (bis 1352), später von Peter Parler (1356
- 1399) errichtet. Der Dom wurde fast 600 Jahre lang gebaut und endgültig
erst im Jahre 1929 fertiggestellt. Ausser der wertvollen künstlerischen
Ausstattung, der St.-Wenzel-Kapelle und der Gruft der böhmischen Könige
im Souterrain der Kirche befinden sich hier auch die Krönungskleinodien.
Stary kralovsky palac
(Alter Königspalast) Bis zum 16. Jahrhundert der Sitz der böhmischen Fürsten
und Könige, auf den Resten des romanischen Sobeslav-Palastes erbaut. Weitere
Umbauten sind im gotischen und Renaissancestil von den bedeutenden böhmischen
Königen Premysl Otakar II., Karl IV., Vaclav (Wenzel) IV. und Wladislaw
Jagello durchgeführt worden. Am sehenswertesten ist der gotische Wladislaw-Saal
- der grösste Profanraum des mittelalterlichen Prags Benedikt
Rejt) mit einem beachtenswerten Rippengewölbe. Heute finden hier die Präsidentenwahlen
und verschiedene festliche Staatliche Veranstaltungen statt. Im gotisch
und romanisch Stockwerk befindet sich eine neue ständige Exposition "Gesichte
der Prager Burg".
Bazilika sv. Jiri (St.-Georg-Basilika)
Der älteste erhalten gebliebene Kirchenbau auf der Prager Burg und das
am besten erhaltengebliebene romanische Bauwerk in Böhmen. Sie wurde um
das Jahr 920 vom Fürsten Vratislav I. gegründet. Im 12. Jahrhundert wurde
sie umgebaut, die Barockfassade stammt aus dem 17. Jahrhundert. Von Bedeutung
sind die St.-Johann-von-Nepomuk-Kapelle und die Kapelle der heiligen Ludmila,
der Grossmutter des heiligen Wenzel, der ersten böhmischen christlichen
Märtyrerin.
Zlata ulicka (Goldenes
Gässchen) An die gotischen Burgmauer angebaute winzige Häuschen. Im 16.
Jahrhundert wohnten hier Burgschützen und Handwerker. Im Häuschen Nr.
22 arbeitete in den Jahren Franz Kafka.
Letohradek kralovny Anny
(Lustschloss der Königin Anna) Das reinste Beispiel der Renaissance- baukunst
in Prag aus den Jahren nach dem Entwurf von Paolo della Stella,
vollendet vom Architekten Wohlmut. Im Garten vor dem Lustschloss befindet
sich die Singende Fontäne aus Metallglocken. Die fallenden Wassertropfen
lassen mit ihrem Aufschlag das Metall ertönen. Die Fontäne wurde in den
Jahren vom Glockengiesser Tomas Jaros gegossen.
Petrinska rozhledna
(Aussichtsturm auf dem Petrin-Hügel) Petrinske sady (Petrin-Parkanlagen),
Praha 1 Ein 60 m hoher Eisenturm mit 299 Stufen, der anlässlich der Jubiläums-
ausstellung im Jahre 1891 von F. Prasil als freie Nachbildung des Pariser
Eiffel-Turmes gebaut wurde. Im März 2002 wurde der Aussichtsturm nach
einer umfassenden Rekonstruktion der Öffentlichkeit wieder zugänglich
gemacht. Öffnungszeiten: täglich Uhr (Mai - August) täglich
Uhr (September, April - geöffnet ab 2. April) Sa + So 10.00
- 17.00 Uhr (November - März) täglich 10 - 18 Uhr (Oktober)
Chram sv. Mikulase
(St.-Nikolaus-Kirche) Malostranske nam. (Kleinseitner Ring), Praha 1 Eines
der bedeutendsten Bauwerke des „Prager Barocks", mit einer dominierenden
Kuppel und einem Glockenturm (Architekten K. Dienzenhofer, K. I. Dienzenhofer,
A. Lurago, ). Auch die Innenausstattung ist ein Beispiel des
Hochbarocks (J. L. Kracker, K. Skreta). W. A. Mozart spielte während seines
Aufenthalts in Prag auf der Orgel der St.-Nikolaus-Kirche. Zugänglich
ist auch der Glockenturm der St.-Nikolaus-Kirche, der die Aussicht auf
die Kleinseite und die ständige Ausstellung der Prager Chormusik bietet.
Besichtigungen des Glockenturmes mit fachlicher Erklärung können beim
Prager Informationsdienst bestellt werden. Öffnungszeiten des Doms: April
- Oktober täglich Uhr November - März Uhr, am
24. 12. geschlossen
Karluv most (Karlsbrücke)
Praha 1, Mala Strana - Stare Mesto (Kleinseite - Altstadt) Die älteste
Prager Brücke, errichtet anstelle der Judithbrücke, die im Jahre 1342
einer Hochwasserkatastrophe teilweise zum Opfer fiel. Die Steinerne oder
Prager Brücke, seit dem Jahre 1870 Karlsbrücke genannt, wurde im Jahre
1357 von Karl IV. errichtet. Nach den neuesten Forschungsergebnissen wurde
der Bau der Brücke von Meister Otto begonnen und im Jahre 1402 von Peter
Parler fertiggestellt. Die Brücke ist auf beiden Seiten durch Türme befestigt
(Kleinseitner Brückentürme, Altstädter Brückenturm). Von 1683 bis 1928
wurden die Brückenpfeiler mit 30 Statuen und Statuengruppen von Heiligen
besetzt (M. Braun, F. M. Brokof u.a.). Die Länge der Brücke beträgt 515
m, die Breite 10 m.
Staromestske namesti
(Altstädter Ring) Der bedeutendste Platz des historischen Prags. Er
entstand im 12. Jh. und wurde zum Zeugen vieler historischer Ereignisse.
Neben dem Altstädter Rathaus und der Teinkirche zählen zu den Dominanten
auf dem Platz die barocke St.-Nikolaus-Kirche (K. I. Dienzenhofer, 1732
- 1737), das Palais Goltz-Kinsky im Rokokostil, wo heute der Ausstellungssaal
der Nationalgalerie untergebracht sind, das Haus Zur Steinernen Glocke
- ein gotisches städtisches Palais aus dem 14. Jahrhundert, heute Konzert-
und Ausstellungsraum der Galerie der Hauptstadt Prag, das Magister-Johann-Hus-Denkmal
von Ladislav Saloun (1915). In der Pflastermosaik des Platzes sind die
Hinrichtungsstelle der 27 böhmischen Herren ) und der Prager
Meridian markiert.
Staromestska radnice
s orlojem (Altstädter Rathaus mit astronomischer Aposteluhr) Staromestske
nam. 1 (Altstädter Ring 1), Praha 1 Errichtet im Jahre 1338 als Sitz der
Selbstverwaltung der Altstadt. Der älteste, gotische Teil des Baukomplexes
mit dem Turm, der Erkerkapelle und reichem Wappenschmuck stammt aus der
2. Hälfte des 14. Jahrhunderts. An der astronomischen Turmuhr (Anfang
des 15. Jhs) erscheinen jede volle Stunde zwischen Uhr die
12 Apostel. Im Unterteil ist das Kalendarium mit Tierkreiszeichen von
Josef Manes (1865) angebracht. Der neogotische Ostflügel wurde am 8. 5.
1945 vernichtet und nie wieder aufgebaut. Öffnungszeiten: April - Oktober
täglich Mo Uhr, Di - So Uhr November - März
täglich Mo Uhr, Di - So Uhr
Chram Matky Bozi pred
Tynem (Muttergotteskirche vor dem Tein, auch Teinkirche genannt) Staromestske
nam. (Altstädter Ring), Praha 1 Der wirkungsvollste gotische Sakralbau
in Prag, erbaut von der Mitte des 14. Jhs bis zum Anfang des 16. Jhs.
Am Ende des 17. Jahrhunderts wurde das Interieur im Barockstil umgestaltet.
Die Kirche ist u.a. durch Altarbilder von Karel Skreta und die Grabplatte
des Astronomen Tycho de Brahe von Interesse. Zur Zeit wird das Interieur
der Kirche teil- weise restauriert. Eintritt nur nach Vorvereinbarung.
Josefov - prazske Zidovske
Mesto (Josephstadt - Prager Judenstadt) Sie entstand im 13. Jahrhundert.
Am heutigen Aussehen der Judenstadt haben die Assanierung und die dabei
durchgeführten Umbauten in den Jahren einen grossen Anteil.
Es gelang, während des Umbaus nur einige der bedeutendsten Denkmäler,
die an die jahrhudertelange Geschichte der Prager Juden erinnern, zu retten.
Trotzdem bildet Josefov den am besten erhalten gebliebenen Komplex jüdischer
Denkmäler in ganz Europa. Mit Ausnahme der Altneusynagoge gehören sie
alle zum Jüdischen Museum. Staronova synagoga (Altneusynagoge) Cervena
2 (Cervena-Strasse 2), Praha 1 Die älteste erhaltene Synagoge in Mitteleuropa.
Frühgotischer Bau vom Ende des 13. Jahrhunderts mit reicher steinmetzartiger
Ausschmückung und altertümlicher Innenausstattung (schmiedeeisernes gotisches
Gitter, geschmiedete Luster). Heute dient sie als Gebetshaus und Hauptsynagoge
der Prager Judengemeinde. Öffnungszeiten: April - Oktober täglich ausser
Sa und jüdischen Feiertagen Uhr, Fr bis 17.00 Uhr November
- März täglich ausser Sa und jüdischen Feiertagen Uhr, Fr
bis 14.00 Uhr
Stavovske divadlo
(Ständetheater) http://www.nd.cz Ovocny trh 1 (Strasse Ovocny trh 1),
Praha 1 Ein klassizistischer Bau aus den Jahren , durch die
Weltpremiere der Oper Don Giovanni von W. A. Mozart (29. Oktober 1787)
berühmt geworden. Seit 1799 war das Theater im Besitz der böhmischen Stände.
Am 21. Dezember 1834 ertönte hier zum erstenmal das Lied "Wo ist mein
Heimatland", das später tschechische Nationalhymne wurde. Heute werden
hier Schauspiel-, Ballett- und Opernvorstellungen aufgeführt.
Rudolfinum - Dum umelcu
(Rudolfinum - Haus der Künstler) nam. Jana Palacha 1 (Jan-Palach-Platz
1), Praha 1 Ein Neorenaissance-Gebäude, errichtet in den Jahren 1876 -
1884 (Architekten J. Zitek, J. Schultz). Ursprünglich befand sich hier
eine Gemäldegalerie, museale Sammlungen und ein Konzertsaal. In den Jahren
und diente das Gebäude der Nationalversammlung,
seit 1946 ist es der Sitz der Tschechischen Philharmonie. Der Hauptsaal
- der Dvorak-Saal - ist weltbekannt durch Konzerte der Musikfestspiele
Prager Frühling.
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