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Die schönsten Aussichten auf Prag, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten - Karlsbrücke, Prager Burg, Goldene Gasse, Atstädter Ring

Sehenswertes

Prazsky hrad (Prager Burg) Hradcany, Praha 1 Telefonnummer: 224 373 368 - Informations- und Fremdenführerdienst http://www.hrad.cz Nationales Kulturdenkmal, Symbol der mehr als tausendjährigen Entwicklung des tschechischen Staates. Von seiner Entstehung im letzten Viertel des 9. Jahrhunderts an entwickelt sich der Komplex der Prager Burg seit elf Jahrhunderten ununterbrochen. Er stellt ein monumentales Ensemble von Palästen, Verwaltungs- und Kirchenbauten, Wehranlagen und Wohngebäuden aus allen Baustilepochen dar. Die Prager Burg erstreckt sich auf einer Fläche von 45 ha um drei Burghöfe herum. Ursprünglich war sie der Sitz der böhmischen Fürsten und Könige, seit 1918 ist sie der Sitz des Staatspräsidenten.

Katedrala sv. Vita, Vaclava a Vojtecha (St.-Veit-Wenzel-und-Adalbert-Dom) Der gotische Dom, das geistige Symbol des tschechischen Staates, wurde im Jahre 1344 anstelle der ursprünglichen romanischen Rotunde von Johann von Luxemburg und seinen Söhnen Karl und Jan Jindrich (Johann Heinrich) gegründet. Er wurde nach Entwürfen von Matthias von Arras (bis 1352), später von Peter Parler (1356 - 1399) errichtet. Der Dom wurde fast 600 Jahre lang gebaut und endgültig erst im Jahre 1929 fertiggestellt. Ausser der wertvollen künstlerischen Ausstattung, der St.-Wenzel-Kapelle und der Gruft der böhmischen Könige im Souterrain der Kirche befinden sich hier auch die Krönungskleinodien.

Stary kralovsky palac (Alter Königspalast) Bis zum 16. Jahrhundert der Sitz der böhmischen Fürsten und Könige, auf den Resten des romanischen Sobeslav-Palastes erbaut. Weitere Umbauten sind im gotischen und Renaissancestil von den bedeutenden böhmischen Königen Premysl Otakar II., Karl IV., Vaclav (Wenzel) IV. und Wladislaw Jagello durchgeführt worden. Am sehenswertesten ist der gotische Wladislaw-Saal - der grösste Profanraum des mittelalterlichen Prags (1487 - 1500 Benedikt Rejt) mit einem beachtenswerten Rippengewölbe. Heute finden hier die Präsidentenwahlen und verschiedene festliche Staatliche Veranstaltungen statt

Bazilika sv. Jiri (St.-Georg-Basilika) Der älteste erhalten gebliebene Kirchenbau auf der Prager Burg und das am besten erhaltengebliebene romanische Bauwerk in Böhmen. Sie wurde um das Jahr 920 vom Fürsten Vratislav I. gegründet. Im 12. Jahrhundert wurde sie umgebaut, die Barockfassade stammt aus dem 17. Jahrhundert. Von Bedeutung sind die St.-Johann-von-Nepomuk-Kapelle und die Kapelle der heiligen Ludmila, der Grossmutter des heiligen Wenzel, der ersten böhmischen christlichen Märtyrerin.

Lobkovicky palac (Lobkowitz-Palast) Errichtet im 16. Jahrhundert vom Adelsgeschlecht der Pernstejns, seit 1627 im Besitz deren von Lobkowitz. In den Jahren 1651 - 1668 von Carlo Lurago im Barockstil umgebaut. Heute ist hier eine der Expositionen des Nationalmuseums untergebracht.

Zlata ulicka (Goldenes Gässchen) An die gotischen Burgmauer angebaute winzige Häuschen. Im 16. Jahrhundert wohnten hier Burgschützen und Handwerker. Im Häuschen Nr. 22 arbeitete in den Jahren 1916 - 1917 Franz Kafka.

Letohradek kralovny Anny (Lustschloss der Königin Anna) Das reinste Beispiel der Renaissance- baukunst in Prag aus den Jahren 1535 - 1537 nach dem Entwurf von Paolo della Stella, vollendet vom Architekten Wohlmut. Im Garten vor dem Lustschloss befindet sich die Singende Fontäne aus Metallglocken. Die fallenden Wassertropfen lassen mit ihrem Aufschlag das Metall ertönen. Die Fontäne wurde in den Jahren 1564 - 1568 vom Glockengiesser Tomas Jaros gegossen. Heute ist hier die ständige Exposition "Sammlungen der afrikanischen Kunst" untergebracht.

Zahrady Prazskeho hradu (Burggärten) Der Königliche Garten - errichtet 1534, die Südlichen Gärten - der Paradiesgarten, der Hartigovsky-Garten, der Garten Na Valech - Auf den Wällen, der Garten Na Baste - Auf der Bastei, der Garten Auf der Terrasse der Reitschule, der Obere und der Untere Hirschgraben und die Masaryk-Aussichtsterrasse. Die Gärten werden immer um 10.00 Uhr geöffnet. Ihre Öffnung wird durch Fanfaren aus dem Hartigovsky-Musikpavillon angekündigt.

Öffnungszeiten: Das Areal der Prager Burg ist für die Öffentlichkeit von April bis Oktober täglich von 5.00 - 24.00 Uhr und von November bis März von 5.00 - 23.00 Uhr zugänglich. Wachablöse an den Burgtoren ist jede volle Stunde von 5.00 bis 23.00 Uhr, resp. 24.00, um 12.00 Uhr feierliche Wachablöse mit Fanfaren und dem Austausch der Standarte. Die Objekte der Prager Burg sind von April bis Oktober täglich von 9.00 - 17.00 Uhr, bzw. von November bis März von 9.00 - 16.00 Uhr zugänglich. Die Burggärten sind von April bis Oktober täglich von 10.00 - 18.00 Uhr geöffnet. Eine Gesamteintrittskarte zur Besichtigung aller zugänglichen Objekte (Alter Königlicher Palast, gotischer Ostteil des St.-Veit-Wenzel-und-Adalbert-Doms mit der Gruft der böhmischen Könige und dem Hauptturm, St.-Georg-Basilika, Pulverturm Mihulka, Goldene Gässchen, Daliborka Turm) ist im Informationszentrum im dritten Burghof oder in jedem der Objekte zu kaufen. In die Burggärten ist der Eintritt frei. Der Turm der Kathedrale ist bei günstiger Witterung von April bis Oktober zugänglich..

Loreta (Prager Loreto) Loretanske nam. 7 (Loreto-Platz 7), Praha 1 Eine Marienwallfahrtsstätte mit einer Nachbildung des Heiligen Häuschens - der Santa Casa (G. Orsi, 1626 - 1627) und der barocken Christi-Geburt-Kirche (K. I. Dienzenhofer, 1734 - 1735), von einem Kreuzgang mit Kapellen umgeben. Im Turm ist ein Glockenspiel mit 27 Loreto-Glocken, die jede volle Stunde (8.00 - 18.00 Uhr) das Marienlied „Gegrüsst seist du tausendmal, oh Maria“ spielen. Sehr wertvoll ist der sog. Loreto-Schatz, eine Sammlung von sakralen Kunstgegenständen aus dem 16. - 18. Jahrhundert. Das wertvollste Kleinod ist eine mit 6222 Diamanten geschmückte Diamantenmonstranz. Öffnungszeiten: täglich ausser Mo 9.00 - 12.15 Uhr und 13.00 - 16.30 Uhr

Strahovsky klaster (Strahover Kloster) Strahovske nadvori 1/132 (Strahov-Hof 1/132), Praha 1 http://www.strahovskyklaster.cz Das Kloster des Prämonstratenserordens wurde im Jahre 1140 von Vladislav II. gegründet. Die heutige Barockgestalt stammt aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts und dem 18. Jahrhundert (J. B. Mathey, A. Lurago, I. J. Palliardi). Im Klosterareal befinden sich die Kirche Mariä Himmelfahrt (1743 - 1752), die Strahover Gemäldegalerie (siehe Galerien), die wertvolle Strahov-Bibliothek mit vielen illuminierten mittelalterlichen Manuskripten, Landkarten, Globen und graphischen Blättern, der barocke Theologische Saal (1671 - 1679) und der mit Fresken von A. Maultbertsch geschmückte klassizistische Philosophische Saal (1785 - 1794). Öffnungszeiten: Di - So 9.00 - 17.00 Uhr

Chram sv. Mikulase (St.-Nikolaus-Kirche) Malostranske nam. (Kleinseitner Ring), Praha 1 Eines der bedeutendsten Bauwerke des „Prager Barocks", mit einer dominierenden Kuppel und einem Glockenturm (Architekten K. Dienzenhofer, K. I. Dienzenhofer, A. Lurago, 1704 - 1756). Auch die Innenausstattung ist ein Beispiel des Hochbarocks (J. L. Kracker, K. Skreta). W. A. Mozart spielte während seines Aufenthalts in Prag auf der Orgel der St.-Nikolaus-Kirche. Zugänglich ist auch der Glockenturm der St.-Nikolaus-Kirche, der die Aussicht auf die Kleinseite und die ständige Ausstellung der Prager Chormusik bietet. Besichtigungen des Glockenturmes mit fachlicher Erklärung können beim Prager Informationsdienst bestellt werden. Öffnungszeiten des Doms: täglich 9.00 - 17.00 Uhr Öffnungszeiten des Glockenturms: April - Oktober täglich 10.00 - 18.00 Uhr

Palacove zahrady pod Prazskym hradem (Palastgärten unter der Prager Burg) Valdstejnske nam. 3 (Waldstein-Platz 3), Praha 1 Ledebourg-Garten, Kleiner und Grosser Pálffy-Garten, Kolowrat-Garten und Kleiner Fürstenberg-Garten.Die Gärten befinden sich an südlichen Abhängen unter der Prager Burg. Ursprünglich gab es an diesen Stellen ein System von Wällen, zu Beginn des 16. Jahrhunderts verlor jedoch die Funktion des Schutzsystems an Bedeutung, die Wälle wurden nach und nach zerstört und die Grundstücke verkauft. Folgend entstanden da Weingärten und im italienischen Stil errichteten Renaissancegärten. Nach der Verwüstung durch Schweden 1648 wurden die Gärten wiederaufgebaut, und die Schroffheit des Renaissancestiles wurde durch Barockgestaltungen ersetzt – mit Plastik verzierte Balustradenterrassen, monumentale Treppen, Brunnen, Fontänen. Von den Terrassen aus öffnet sich eine wunderschöne Aussicht auf die Kleinseite und das Panorama der Stadt Prag. Öffnungszeiten: April - Oktober täglich 10.00 - 18.00 Uhr

Karluv most (Karlsbrücke) Mala Strana - Stare Mesto (Kleinseite - Altstadt), Praha 1 Die älteste Prager Brücke, errichtet anstelle der Judithbrücke, die im Jahre 1342 einer Hochwasserkatastrophe teilweise zum Opfer fiel. Die Steinerne oder Prager Brücke, seit dem Jahre 1870 Karlsbrücke genannt, wurde im Jahre 1357 von Karl IV. errichtet. Nach den neuesten Forschungsergebnissen wurde der Bau der Brücke von Meister Otto begonnen und im Jahre 1402 von Peter Parler fertiggestellt. Die Brücke ist auf beiden Seiten durch Türme befestigt (Kleinseitner Brückentürme, Altstädter Brückenturm). Von 1683 bis 1928 wurden die Brückenpfeiler mit 30 Statuen und Statuengruppen von Heiligen besetzt (M. Braun, F. M. Brokof u.a.). Die Länge der Brücke beträgt 515 m, die Breite 10 m.

Staromestske namesti (Altstädter Ring) Der bedeutendste Platz des historischen Prags. Er entstand im 12. Jh. und wurde zum Zeugen vieler historischer Ereignisse. Neben dem Altstädter Rathaus und der Teinkirche zählen zu den Dominanten auf dem Platz die barocke St.-Nikolaus-Kirche (K. I. Dienzenhofer, 1732 - 1735), das Palais Goltz-Kinsky im Rokokostil, wo heute die graphischen Sammlungen der Nationalgalerie untergebracht sind, das Haus Zur Steinernen Glocke - ein gotisches städtisches Palais aus dem 14. Jahrhundert, heute Konzert- und Ausstellungsraum der Galerie der Hauptstadt Prag, das Magister-Johann-Hus-Denkmal von Ladislav Saloun (1915). In der Pflastermosaik des Platzes sind die Hinrichtungsstelle der 27 böhmischen Herren (21. 6. 1621) und der Prager Meridian markiert.

Staromestska radnice s orlojem (Altstädter Rathaus mit astronomischer Aposteluhr) Staromestske nam. 1 (Altstädter Ring 1), Praha 1 Errichtet im Jahre 1338 als Sitz der Selbstverwaltung der Altstadt. Der älteste, gotische Teil des Baukomplexes mit dem Turm, der Erkerkapelle und reichem Wappenschmuck stammt aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts. An der astronomischen Turmuhr (Anfang des 15. Jhs) erscheinen jede volle Stunde zwischen 9.00 - 21.00 Uhr die 12 Apostel. Im Unterteil ist das Kalendarium mit Tierkreiszeichen von Josef Manes (1865) angebracht. Der neogotische Ostflügel wurde am 8. 5. 1945 vernichtet und nie wieder aufgebaut.

Chram Matky Bozi pred Tynem (Muttergotteskirche vor dem Tein, auch Teinkirche genannt) Staromestske nam. (Altstädter Ring), Praha 1 Der wirkungsvollste gotische Sakralbau in Prag, erbaut von der Mitte des 14. Jhs bis zum Anfang des 16. Jhs. Am Ende des 17. Jahrhunderts wurde das Interieur im Barockstil umgestaltet. Die Kirche ist u.a. durch Altarbilder von Karel Skreta und die Grabplatte des Astronomen Tycho de Brahe von Interesse. Zur Zeit wird das Interieur der Kirche teil- weise restauriert.

Tynsky dvur - Ungelt (Teinhof - Ungelt) Eine der historisch bedeutendsten Lokalitäten. Dieser Gebäudeblock im Raum zwischen den Strassen Tynska, Stupartska und Mala Stupartska entstand wahrscheinlich bereits im 11. Jahrhundert. Ursprünglich ein befestigter Handelsmeierhof, wo Zoll - „Ungelt" - kassiert wurde; daher der Name des ganzen Areals. Im Ungelt liessen alle bedeutenden Baustile, die die Baukunst in Prag beeinflussten, ihre Spuren. Das bedeutendste Bauwerk hier ist das Granovsky-Palais, eines der am besten erhalten gebliebenen Renaissancejuwele Prags. In den Jahren 1984 - 1996 wurde das ganze Areal eine umfassend rekonstruiert. Heute dient es als Kultur-, Handels- und Bürozentrum.

Josefov - prazske Zidovske Mesto (Josephstadt - Prager Judenstadt) Sie entstand im 13. Jahrhundert. Am heutigen Aussehen der Judenstadt haben die Assanierung und die dabei durchgeführten Umbauten in den Jahren 1893 - 1913 einen grossen Anteil. Es gelang, während des Umbaus nur einige der bedeutendsten Denkmäler, die an die jahrhudertelange Geschichte der Prager Juden erinnern, zu retten. Trotzdem bildet Josefov den am besten erhalten gebliebenen Komplex jüdischer Denkmäler in ganz Europa. Mit Ausnahme der Altneusynagoge gehören sie alle zum Jüdischen Museum.

Staronova synagoga (Altneusynagoge) Cervena ul. (Cervena-Strasse), Praha 1 Die älteste erhaltene Synagoge in Mitteleuropa. Frühgotischer Bau vom Ende des 13. Jahrhunderts mit reicher steinmetzartiger Ausschmückung und altertümlicher Innenausstattung (schmiedeeisernes gotisches Gitter, geschmiedete Luster). Heute dient sie als Gebetshaus und Hauptsynagoge der Prager Judengemeinde. Öffnungszeiten: April - Oktober täglich ausser Sa und jüdischen Feiertagen 9.00 - 18.00 Uhr, Fr bis 17.00 Uhr November - März täglich ausser Sa und jüdischen Feiertagen 9.00 - 16.30 Uhr, Fr bis 14.00 Uhr

Zidovske muzeum (Jüdisches Museum) U Stare skoly 1 (Strasse U Stare skoly 1), Praha 1 http://www.jewishmuseum.cz Zugängliche Objekte: Stary zidovsky hrbitov (Alter jüdischer Friedhof) Siroka ul. (Siroka-Strasse), Praha 1 Errichtet in der 1. Hälfte des 15. Jahrhunderts, diente als Begräbnisstätte bis 1787. Unter den mehr als 12.000 gotischen, Renaissance- und Barockgrabsteinen befinden sich auch die Grabstätten des Rabbiners Jehuda Löw (1609) und Mordechaj Maisels (1601). Pinkasova synagoga (Pinkas-Synagoge) Siroka ulice (Siroka-Strasse), Praha 1 Ständige Exposition: Gedenkstätte für die 77 297 Opfer der nazistischen Genozide. Kinderzeichnungen aus dem Konzentrationslager Terezin. Maiselova synagoga (Maisel-Synagoge) Maiselova 10 (Maisel-Strasse 10), Praha 1 Ständige Exposition: Geschichte der Juden in Böhmen und Mähren vom 10. bis zum 18. Jahrhundert. Klausova synagoga (Klausensynagoge) U Stareho hrbitova 1 (Strasse U Stareho hrbitova 1), Praha 1 Ständige Exposition: Jüdische Traditionen und Gewohnheiten. Obradni sin (Zeremoniensaal) U Stareho hrbitova 3a (Strasse U Stareho hrbitova 3a), Praha 1 Ständige Exposition: Jüdische Sitten und Bräuche - Lauf des Lebens. Spanelska synagoga (Spanische Synagoge) Vezenska 1 (Vezenska-Strasse 1), Praha 1 Ständige Exposition: Geschichte der Juden in Böhmen und Mähren seit der Emanzipation bis in die Gegenwart. Öffnungszeiten: April - Oktober täglich ausser Sa und jüdischen Feiertagen 9.00 - 18.00 Uhr November - März täglich ausser Sa und jüdischen Feiertagen 9.00 - 16.30 Uhr

Prasna brana (Pulverturm) Na Prikope (Strasse Am Graben), Praha 1 Monumentales Eingangstor in die Altstadt. Ein gotisches Bauwerk aus dem Jahre 1475, gebaut von Matthias Rejsek. Früher diente er als Schiesspulverlager. Am Ende des 19. Jahrhunderts Umbau durch J. Mocker. Öffnungszeiten: April - Juli, September, Oktober täglich 10.00 - 18.00 Uhr Juni, August täglich 10.00 - 22.00 Uhr Ständige Ausstellung: Prager Türme Besichtigungen mit fachlicher Erklärung können beim Prager Informationsdienst bestellt werden.

Obecni dum (Gemeindehaus bzw. Repräsentationshaus) Nam. Republiky 5 (Platz der Republik 5), Praha 1 http://www.obecnidum.cz Ein Jugendstilbau aus den Jahren 1905 - 1911 (A. Balsanek, O. Polivka) anstelle des ehemaligen Königshofs, des Sitzes der böhmischen Könige vom Ende des 14. Jahrhunderts bis 1483. Die reiche äussere und innere Ausstattung im Jugendstil ist ein Werk von A. Mucha, M. Svabinsky, J. V. Myslbek u.a. Im Mittelpunkt des Gebäudes befindet sich der monumentale Smetana-Saal dar - hier finden das internationale Musikfestival Prager Frühling, eine Reihe von anderen Konzerten und bedeutende gesellschaftliche Ereignisse statt. Besichtigungen möglich - Auskünfte Tel. 222 002 100 im Informationszentrum des Gemeindehauses.

Betlemska kaple (Bethlehemskapelle) Betlemske nam. (Betlemske-Platz), Praha 1 Errichtet im Jahre 1391 als Gotteshaus, wo tschechisch gepredigt wurde. Wirkungsstätte von Magister Johann Hus in den Jahren 1402 - 1412, im Jahre 1661 von Jesuiten zu einer katholischen Kirche umgestaltet, im Jahre 1786 abgerissen. In den Jahren 1950 - 1952 wurde eine originalgetreue Nachbildung gebaut (Architekt J. Fragner). Öffnungszeiten: April - Oktober täglich ausser Montag 10.00 - 18.30 Uhr November - März täglich ausset Montag 11.00 - 17.30 Uhr

Stavovske divadlo (Ständetheater) Ovocny trh 1 (Strasse Ovocny trh 1), Praha 1 Ein klassizistischer Bau aus den Jahren 1781 - 1783, durch die Weltpremiere der Oper Don Giovanni von W. A. Mozart (29. Oktober 1787) berühmt geworden. Seit 1799 war das Theater im Besitz der böhmischen Stände. Am 21. Dezember 1834 ertönte hier zum erstenmal das Lied "Wo ist mein Heimatland", das später tschechische Nationalhymne wurde. Heute werden hier Schauspiel-, Ballett- und Opernvorstellungen aufgeführt.

Rudolfinum - Dum umelcu (Rudolfinum - Haus der Künstler) nam. Jana Palacha 1 (Jan-Palach-Platz 1), Praha 1 Ein Neorenaissance-Gebäude, errichtet in den Jahren 1876 - 1884 (Architekten J. Zitek, J. Schultz). Ursprünglich befand sich hier eine Gemäldegalerie, museale Sammlungen und ein Konzertsaal. In den Jahren 1918 - 1938 und 1945 - 1946 diente das Gebäude der Nationalversammlung, seit 1946 ist es der Sitz der Tschechischen Philharmonie. Der Hauptsaal - der Dvorak-Saal - ist weltbekannt durch Konzerte der Musikfestspiele Prager Frühling.

Karolinum (Karolinum) Zelezna-Str. - Ovocny trh (Zelezna-Strasse - Strasse Ovocny trh), Praha 1 Ein ausgedehnter Komplex von Gebäuden, seit dem 14. Jahrhundert der Sitz der Karlsuniversität - der ältesten Hochschule in Mitteleuropa. Im ersten Geschoss befindet sich die Grosse Aula, die für festliche Anlässe (Promotionen u.a.) genutzt wird. Die barocke Fassade des Karolinums ist ein Ergebnis des Umbaus vom Jahre 1718. Im Erdgeschoss befinden sich Ausstellungsräume.

Narodni divadlo (Nationaltheater) Narodni tr. 2 (Nationalstrasse 2), Praha 1 http://www.narodni-divadlo.cz Ein aus den Spenden der ganzen Nation in den Jahren 1868 - 1881 erbautes Neorenaissance-Gebäude (Architekt J. Zitek), nach einer Feuerbrunst im Jahre 1883 wiederaufgebaut (Architekt J. Schultz). Die äussere und innere Ausstattung ist ein Werk der Künstler der Generation des Nationaltheaters - M. Ales, F. Zenisek, V. Hynais, J. V. Myslbek u.a. Das Theater gehört zu den besten tschechischen Bühnen. Es werden hier Schauspiele, Opern und Ballette aufgeführt.

Pomnik sv. Vaclava (Denkmal des St. Wenzels) Vaclavske nam. (Wenzelsplatz), Praha 1 Das Denkmal aus dem Jahre 1912 ist ein Werk von J. V. Myslbek. Die bronzene Reiterstatue des Fürsten Wenzel ist von den Statuen der vier böhmischen Heiligen, der heiligen Ludmilla, des heiligen Prokop, der heiligen Agnes und des heiligen Adalbert umgeben.

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